Datum: 23.03.2025
Ort: Hürth – Hermülheim
In der Nacht auf Sonntag kam es in Hürth zu einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem eine Wohnung beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vollständig in Flammen stand. Der Brand breitete sich schnell aus und machte eine umfassende Menschenrettung notwendig.
🚨 Menschenrettung unter schwierigsten Bedingungen
Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnten zahlreiche Bewohner das Gebäude nicht mehr selbstständig verlassen. Insgesamt wurden 22 Personen von der Feuerwehr Hürth gerettet – 17 davon über zwei Drehleitern. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, die vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.
Die Feuerwehr Hürth wurde durch Kräfte aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis unterstützt. Zur Betreuung der betroffenen Personen wurde zusätzlich ein Rettungsbus der Feuerwehr Köln eingesetzt, in dem die evakuierten Menschen kurzfristig untergebracht und versorgt wurden.
🤝 Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg
Neben der Feuerwehr Hürth waren folgende Einheiten beteiligt:
- Feuerwehr Brühl
- Feuerwehr Frechen
- Werkfeuerwehr Chemiepark Knapsack
- Freiwillige Feuerwehr Kerpen-Brüggen zur Sicherstellung des Grundschutzes im Hürther Stadtgebiet
Diese intensive Zusammenarbeit ermöglichte es, sowohl die Menschenrettung als auch die umfangreichen Löschmaßnahmen parallel durchzuführen.
⏱️ Einsatzdauer & Nachbereitung
Der Einsatz dauerte insgesamt rund sieben Stunden. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und das Gebäude auf weitere Gefahrenquellen untersucht.




🙏 Dank an alle Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Hürth bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehren, dem Rettungsdienst, der Polizei und den ehrenamtlichen Helfenden für die hervorragende Zusammenarbeit in dieser Ausnahmesituation.
Hinweis: Die Brandursache ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.
Verfasser:
Feuerwehr Hürth – Öffentlichkeitsarbeit
23.05.2025